Historisches VW-Getriebeverzeichnis
Getriebe- und Hinterachskennzeichnungen historischer Volkswagen – auch aus der Zeit vor den modernen GKB.
Bei frühen VW-Käfern und VW Transportern T1 gab es noch nicht durchgehend die später üblichen Getriebekennbuchstaben (GKB) wie AA oder AB. Stattdessen wurden Getriebe und Hinterachsantriebe anhand historischer Nummern gekennzeichnet. Alte Tabellen können Nummernbereiche oder Nummernstände zu bestimmten Zeitpunkten dokumentieren. Diese Nummern sind keine Getriebekennbuchstaben und auch keine Fahrgestellnummern.
Beispiel: 154644 – Januar 1950. Für diesen Monat ist der Nummernbereich 148659 bis 154644 überliefert. 154644 bezeichnet somit den dokumentierten Nummernstand am Monatsende – nicht einen Getriebetyp und nicht alle Getriebe dieses Monats.
Die Nummern wurden grundsätzlich in fortlaufenden Reihen vergeben; bei Umstellungen begann auch eine neue Nummernfolge. So erscheinen ab September 1952 Kennzeichnungen mit dem Vorsatz A- (beispielsweise A-1227). Die historischen Unterlagen nennen solche Kennzeichnungen teilweise auch Hinterachsnummern, weil Getriebe und Hinterachsantrieb eine Einheit bilden. Aus einer Monatsendnummer allein lassen sich weder die genaue Getriebeausführung noch der ursprüngliche Einbau in ein bestimmtes Fahrzeug sicher ableiten.
Besonderheit beim T1: Historische Unterlagen führen auch Hinterachsnummern. Sie sind von Fahrgestell- und Motornummern zu unterscheiden. Ob ein T1-Eintrag eine Monatsendnummer, einen Nummernbereich oder eine andere Referenz enthält, hängt von der jeweiligen Quelle ab. Die Käfer-Beispielnummer 154644 und die Umstellung auf A- dürfen nicht ungeprüft auf den T1 übertragen werden.
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Bei der Nummernsuche werden Leerzeichen und Bindestriche ignoriert.
Detailansicht
Eine zeitliche Zuordnung ist kein Nachweis, dass ein bestimmtes Getriebe ab Werk in einem konkreten Fahrzeug eingebaut war.